Das aktive Umlenken im eigenen Leben
- Janine

- 24. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Wir leben in einer Zeit,
in der viele aufeinander zufahren
innerlich, äußerlich, gedanklich,
wie zwei Autos auf derselben Spur.
Und jeder zeigt auf den anderen:
„Erst du, dann ich.“
Doch das Leben wartet nicht.
Es bewegt sich mit dem, der lenkt.
In dem Moment, in dem einer den Kurs verändert,
verändert sich alles.
Denn Bewusstsein wirkt nicht nur individuell ,
es schwingt kollektiv.
„Wir alle spielen“
aber kaum jemand erkennt, dass es ein Spiel ist.
Ein großes, wundersames Spiel aus Möglichkeiten, Entscheidungen,
aus Glauben, Wünschen, Erkennen, und Vergessen.
Das Spiel des Lebens.
Doch irgendwo, irgendwann,
haben wir die Leichtigkeit eingetauscht gegen Ernsthaftigkeit,
das Staunen gegen Kontrolle,
das Lachen gegen Funktionieren.
Wir nennen es Erwachsensein,
doch es war ein schleichender Verlust von Lebendigkeit.
Ich frage mich:
Wann haben wir aufgehört zu spielen?
Wann haben wir begonnen, das Leben zu nehmen,
statt mit ihm zu tanzen?
Vielleicht ist das nicht die entscheidende Frage.
Vielleicht zählt nur eine:
Wie hören wir wieder auf, gegeneinander zu fahren?
Ich glaube, es beginnt dort,
wo einer still innehält
und das Steuer wieder selbst ergreift.
Nicht, um zu kämpfen,
sondern um sich zu erinnern.
Sich zu erinnern,
dass das Herz der wahre Kompass ist.
Dass Leichtigkeit nicht Unverbindlichkeit bedeutet,
sondern tiefstes Vertrauen.
Dass Verantwortung nichts mit Last zu tun hat,
sondern mit Bewusstheit.
Wenn einer umlenkt ,
lenkt das Leben mit.
Wenn einer sich erinnert ,
erinnert sich das Ganze.
Wenn einer liebt ,
öffnet sich das Feld für Liebe.
Das ist das heilige Spiel,
das wir vergessen haben.
Und vielleicht sind wir jetzt hier,
um uns genau daran zu erinnern.
Das Leben ist kein Kampfplatz.
Es ist eine Landkarte
und wir dürfen sie selbst zeichnen.
In Farben, die uns lebendig fühlen lassen.
In Formen, die uns Freude schenken.
In Klängen, die das Universum an unsere Seite stellen.
Das Leben ist ein Wunschkonzert,
weil das Bewusstsein antwortet
auf jede Schwingung, auf jede Geste,
auf jedes ehrliche Ja.
Also, hör auf, zu warten.
Hör auf, dich bremsen zu lassen.
Hör auf, anderen das Steuer zu überlassen.
Beginne, aktiv umzulenken.
Lenke in Richtung Wahrheit,
in Richtung Mitgefühl,
in Richtung der Stimme,
die aus deinem Inneren ruft:
„Ich bin hier, um zu leben ,nicht, um zu überleben.“
Und wenn du das tust,
bewegst du mehr,
als du je sehen kannst.
Denn Bewusstsein ist ansteckend.
Und wer sich selbst lenkt,
erinnert die Welt daran,
dass Freiheit kein Ziel ist
sondern die Art,
wie wir fahren.
Mit Liebe,
mit Witz,
mit Klarheit,
mit Herz.
🜂 Elementar 💃🏼 Tanz -♥️



Kommentare